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Highlander 4 – Endgame

Inhalt

Nach dem Tod einer Freundin möchte sich Connor MacLeod endgültig aus dem aktiven Leben zurückziehen und sucht ein sogenanntes Refugium auf, wo Unsterbliche auf heiligen Boden in Sicherheit verwahrt werden. Dies bleibt bei seinem alten Rivalen Jacob Kell nicht unbemerkt und so macht er sich auf dem Weg zum wehrlosen Connor…

Fazit

Mit dem vierten Ableger von “Highlander” wurde ich nie so richtig warm und dies hat seine guten Gründe. Zwar gibt die interessante Grundgeschichte noch immer recht viel her, doch hier wurde einfach zu viel des Guten um sie herum dazu gedichtet – und alles in optisch zu simpler Form verpackt.

Wirkten die ersten Teile der Reihe noch wie echte Blockbuster und gefielen mit einem schönen und stets eigenen Look, wirkt “Endgame” wie ein blasser Fernsehfilm mit durchwachsenen Effekten und noch durchwachseneren schauspielerischen Leistungen.

Christopher Lambert erschien nicht nur sichtlich gealtert, auch seine Darbietung lag weit hinter den einstigen Auftritten. Er war fast wie ein Schatten seiner selbst und auch sein Serien-Nachfolger Adrian Paul konnte nicht so ganz überzeugen.

Es gab ein paar unterhaltsame und schön ausgestattete Passagen, doch ansonsten tröpfelte das Treiben vor sich hin. Die Momente zwischen Connor und Duncan waren teils sehr stark, der Rest dagegen langweilig und trotz viel überladener Elemente irgendwie uninspiriert und austauschbar.

Viele Dinge aus der Serie wurden übernommen und hinterließen gemischte Gefühle. Plötzlich hab es extrem viele Unsterbliche und Beobachter um sie herum – der epische, elitäre und einzigartige Ansatz des Originals ging in meinen Augen völlig verloren.

“Highlander 4” wirkte wie ein richtiger Cut und brach mit seinen durchaus sehenswerten und kultverdächtigen Vorläufern. “Endgame” war mehr ein TV-Film oder Serien-Special, denn großer Kinofilm und präsentierte viel Mittelmaß. Highlight war für mich der Auftritt von Donnie Yen – doch ihm hätte ich einfach einen besseren Streifen um seine Figur gewünscht.

5/10

Fotocopyright: Constantin Film (Universal)

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