Inhalt
Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick, doch bei der Überführung eines Postautos kommen sich der Briefträger Lucky und Justice, die Begleitung der Freundin seines Kollegen, langsam näher. Dabei ist Justice nach dem Tod ihres Partners eigentlich noch gar nicht bereit für eine neue Beziehung.
Fazit
John Singleton ist eigentlich für deutlich härtere Kaliber bekannt, doch allein der hier aufgefahrene Cast macht Poetic Justice sehenswert. Das Zusammenspiel von Rap-Legende Tupac Shakur und Pop-Ikone Janet Jackson funktioniert überraschend gut und lässt die klischeehafte und ziemlich vorhersehbare Handlung schnell in den Hintergrund treten.
Nach dem dramatischen Auftakt nimmt der Film allerdings deutlich Tempo heraus und entwickelt sich zu einer eher seichten, aber dennoch unterhaltsamen Liebesgeschichte. Auf dem Bildschirm ist eigentlich immer etwas los, und die gut aufgelegten Darsteller, lockeren Dialoge und der stimmige Soundtrack sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
Natürlich hat man vieles davon schon einmal gesehen und auch das Ende kommt nicht wirklich überraschend. Trotzdem bleibt Poetic Justice über weite Strecken kurzweilig und unterhaltsam. Größere Überraschungen sind weder zu erwarten noch zu bekommen, dafür macht das Zusammenspiel der sympathischen Figuren einfach Spaß.
Unterm Strich ist Poetic Justice eine leichte, stellenweise etwas kitschige Romanze, die vor allem von ihrem starken Cast und dem gelungenen Soundtrack lebt. Kein großer Wurf von Singleton, aber durchaus ein unterhaltsamer Film für zwischendurch.
7/10
Fotocopyright: Columbia-Tristar Studios
