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Mutiny

Inhalt

Der ehemalige Polizist Cole Reed hat sich nach dem Tod seines Vaters nach Thailand verabschiedet und verdient dort seinen Lebensunterhalt als Bodyguard für einen reichen Industriellen. Als sein Auftraggeber jedoch ermordet wird und ihm die Schuld dafür in die Schuhe geschoben wird, begibt sich der erfahrene Streiter auf die Flucht und versucht die wahren Täter auf eigene Faust zu finden…

Fazit

Für viele mag Statham noch der letzte große Actionheld sein, für Andere sind seine Filme einfach nur dumpfe Fließbandware und ohne Seele. Ich persönlich freue mich zwar über jeden neuen Titel, bin am Ende jedoch oftmals gemischter Gefühle.

Erneut lieferte der renommierte Darsteller einen soliden Auftritt in einem ebenfalls soliden Film ab, doch Begeisterung schaut anders aus. Erneut lief alles nach bewährtem und vorherschaubarem Schema ab, Überraschungen waren Mangelware. Bereits nach wenigen Minuten wusste man, wie der Haase läuft – und ein Abkommen von diesem Weg stand zu keiner Zeit zur Debatte.

Die Action war zwar gut choreografiert, doch auch hier gab es praktisch nichts neues zu Verzeichnen. Es gab ein paar kurze und heftigere Momente, doch ein paar CGI-Einlagen trübten dann wieder den blutigen Spaß, sorgten für einen künstlichen Look. Ansonsten hielt man sich auch hier mit kreativen Einfällen zurück, präsentierte gewohnte Handkantengefechte, Messerduelle und Schießereien.

Der Verlauf war weitestgehend kurzweilig, was bei einer Laufzeit von knappen 95 Minuten auch zu erwarten war. Es gab – zumindest bei der ersten Sichtung – kaum Längen und ruhigere Momente gaben uns immer wieder Zeit zum Durchatmen, ohne zu echten Hängern zu werden. Gerne hätte ich allerdings mehr von Bangkok, denn dem Szenario auf dem Schiff gesehen. Dies hätte wesentlich mehr an Schauwerten geboten.

Jason Statham performante in gewohnter Manier, der Rest machte seine Sache solide. Hätte man mehr von Thailand an sich gesehen, wäre meine Freude noch höher und die Wertung eventuell noch einen Ticken höher ausgefallen. So bleibt ein brauchbarer Actionfilm, der das berühmte Rad zu keiner Zeit neu erfand und für Genrefreunde rein gar nichts Neues zu bieten hat.

6/10

Fotocopyright: LEONINE (LEONINE Distribution GmbH)

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