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Pulse – Du bist tot, bevor Du stirbst

Inhalt

Der plötzliche Selbstmord ihre Freundes macht Mattie schwer zu schaffen. Sie versucht die Hintergründe für diese Tat zu ermitteln und plötzlich nehmen sich immer mehr Menschen um sie herum das Leben. Scheinbar hat das Ganze etwas mit Computern und Geistern zu tun…

Fazit

“Pulse” (welches ein Remake des japanischen “Kairo” ist), war seiner Zeit vielleicht ein wenig voraus und präsentierte ein verquere Bild von Computern und Viren – welches heute irgendwie noch umso bizarrer erscheint.

Normalerweise lässt sich bei (Teenie-)Horrofilmen noch recht gut über eine schwache Handlung hinwegschauen und der guten Unterhaltung eine höhere Priorität einräumen, doch bei diesem kruden Werk fiel es mir zumindest schwer. Kam man noch gut mit diversen Besuchen aus dem TV zurecht (“The Ring”), sind auf Menschen übertragene Viren aus der virtuellen Welt schon eine andere Liga.

Die Darsteller (allen voran die bezaubernde Kristin Bell aus “Veronica Mars”) waren bemüht, konnten das schräge Szenario aber nicht unbedingt glaubwürdiger gestalten. Die überwiegend jungen Figuren machten vielleicht optisch was her und boten eine gute Chemie untereinander, mit der Geschichte hatten sie jedoch allesamt ein wenig zu kämpfen.

Zumindest optisch machte der Titel eber Einiges her. Die glasklaren Bilder wußten zu gefallen, ein fetziger Soundtrack trieb das Treiben oft sinnvoll voran. Die Macher tobten sich mit Filtern und schnellen Schnitten aus, haben dwn Bogen glücklicherweise nicht überspannt. Die Handschrift der 2000er war deutlich zu erkennen.

Die Meinungen gehen auseinander und das ist auch völlig in Ordnung. Bei einem großen Versandhändler gibt es Für- und Gegenstimmen, meine Meinung ist irgendwo dazwischen. Die Story war schwach und die Leistung der Darsteller hierdurch limitiert, doch einen gewissen Unterhaltungswert konnte ich diesem Streifen dennoch nicht absprechen. Technisch gab es nichts zu mäklen und ich mochte die seltsame Atmopshäre. Ein Hit ists leider trotzdem nicht.

5/10

Fotocopyright: Studiocanal (PLAION PICTURES)

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