Inhalt
Familienvater Ben hat mit einem Einbruch gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen und ist zudem bei einem unglücklichen Zwischenfall am Tod eines Wachmanns beteiligt. Kurz darauf wird er zum Tode verurteilt. Doch statt auf dem elektrischen Stuhl zu landen, erwacht Ben plötzlich in der Obhut eines Pfarrers und findet sich in einer eigenwilligen Rehabilitationsmaßnahme wieder. Schnell stellt sich die Frage, was wirklich hinter dem mysteriösen Projekt steckt und ob es für Ben tatsächlich einen Ausweg gibt…
Fazit
Die schauspielerische Leistung von Paul Walker steht außer Frage, trotzdem konnte mich dieser Streifen damals, wie heute nicht so ganz von sich überzeugen.
Die Grundidee war eigentlich recht interessant, die Umsetzung stellenweise etwas langatmig und nicht konsequent genug. Am Ende blieben viele Fragen zurück und die Logik stellte uns immer mal wieder vor einige Hürden. Zwar war ein gewisser Unterhaltungswert durchwegs gegeben, die Hoffnung auf richtig gute Szenen wurde jedoch nicht erfüllt.
Über weite Teile plätscherte das Geschehen vor sich hin. Es wurde zwar nie wirklich langweilig, aber auch nie erstklassig. Walkers tolles Spiel wurde immer wieder in Schranken gewiesen und konnte selten das volle Potential entfalten. Es gab ein paar seltsame Designentscheidungen, die besonders zum Ende hin aufgestoßen sind.
Während einige gut erklärt wurden und insgesamt auch Nachvollziehbar erschienen, blieben an anderer Stelle ein paar Fragezeichen zurück. Man konnte sich die Ereignisse zwar halbwegs zusammenreimen, ein wenig mehr Aufklärung oder Sinnhaftigkeit wäre wünschenswert gewesen.
Unterm Strich bleibt „Das Lazarus Projekt“ ein interessanter Ansatz, der sein vorhandenes Potenzial leider nicht vollständig ausschöpft. Kein schlechter Film, aber letztlich auch keiner, der nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
6,5/10
Fotocopyright: Splendid Film/WVG
