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Livid – Das Blut der Ballerinas

Inhalt

Lucy beginnt ein Praktikum als Krankenpflegerin und begleitet ihre Kollegin zu einem Einsatz in einer protzigen Villa. Dabei erfährt sie, dass die Besitzerin bereits seit geraumer Zeit im Koma liegt und sich angeblich ein wertvoller Schatz irgendwo in den Gemäuern befinden soll. Kurzerhand beschließt Lucy gemeinsam mit ihren Freunden, in das Haus einzusteigen. Doch statt auf einen wertvollen Schatz stoßen sie auf Dinge, die sie sich wohl kaum hätten vorstellen können…

Fazit

Optisch fällt der Streifen sofort ins Auge. Die auf Hochglanz polierten Bilder wirken ausgesprochen wertig und laden schnell zum Versinken ein. Die Handlung ist dagegen eher einfach gestrickt und in ihren Grundzügen recht schnell vorhersehbar. Nichtsdestotrotz bietet sie einen soliden Rahmen für allerlei Grusel und die ein oder andere gelungene Splatterszene.

Der Film benötigt zunächst einige Minuten, um richtig in Fahrt zu kommen. Erst einmal lernt man die Hauptfigur und ihr Umfeld kennen, kann dabei aber bereits recht schnell erahnen, wohin die Reise gehen wird. Obwohl das Geschehen insgesamt recht geradlinig verläuft, waren die Macher gleichzeitig bemüht, der Geschichte etwas mehr Tiefe zu verleihen.

Statt sich ausschließlich auf eine simple Geisterhatz und möglichst brutale Hinrichtungen zu konzentrieren, legt man den Fokus stärker auf die übernatürlichen Elemente und versucht, die schaurigen Ereignisse etwas umfassender zu erklären. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das sogar erstaunlich gut. Gegen Ende sorgt die Geschichte mit ihren zusätzlichen Erklärungen allerdings eher für unnötige Verwirrung, als dass sie wirklich für mehr Spannung sorgt.

Technisch hervorragend und auf Seiten der Darsteller vernünftig besetzt, wirkt der Film bei seiner Story leider stellenweise etwas zu überambitioniert. Am Ende ist „Livid – Das Blut der Ballerinas“ zwar ein durchaus gelungener Genre-Beitrag, doch hin und wieder stellt sich der Film mit seinen eigenen Ideen auch ein wenig selbst ein Bein.

6/10

Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment

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