Inhalt
In einem früheren Leben war Hank noch Elitesoldat, heute verdient er seinen Unterhalt als so genannter “Runner”, der ohne großen Fragen Transporte für seinen Auftraggeber erledigt. Eines Tages soll er einen Kurier mit einem wertvollen Organ zu einem Krankenhaus bringen, doch finstere Gnagster wollen die Fahrt umlenken und ihrem kranken Boss die wertvolle Fracht überreichen…
Fazit
Nach einem mit “Varity” eher ruhigem und gar etwas lanweiligen Kinoausflug, musste nun wieder ein kurzweiliger Actionspaß ala “Runner” gesichtet werden und das Ergebnis stellte zufrieden.
Die Geschichte gewann sicherlich keinen Oscar, trotzdem präsentierte sie einen soliden Rahmen für allerleo Schusswechsel, Handkantengefechte und natürlich auch etwas Humor. Dafür hat die Chemie zwischen Alan Ritchson und Owen Wilson gepasst, ebenso fand man mit Rodrigo Santoro einen charismatischen Gegenspieler.
Es ging überwiegend schnell und unterhaltsam zur Sache, Leerläufe waren kaum zu verzeichnen. Die Action war sehr gut choreografiert und überzeugte vor allem in den rasanten Verfolgungsjagden. In den ruhigeren Passagen hielten zumeist recht witzige Dialoge bei Laune, auch wenn die Autoren hier nicht gerade sonderoich tiefgründige Konversationen ausgearbeitet hatten.
Tehnisch gab es nichts zu mäklen. Hübsche Bilder, rasante Schnitte und ein cooler Soundtrack sorgten für Laune und hielten ein gewisses Niveau, weches die Produktion deutlich von einfachen Streaming- oder TV-Werken unterschied. Endlich gab es mal wieder adäquate Blockbuster-Optik ohne Schnörkel und viele gelungene händische Effekte.
Unterm Strich machte “Runner” nicht viel verkehrt, stach aber wiederrum auch nicht sonderlich hervor. Das vielfach bekannte Schema wurde zwar funktionell und kurzweilug umgesetzt, jedoch waren neue Ideen leider Mangelware. Für einen unterhaltsamen Actionabend sei der Streifen also empfohlen, lange wird er allerdings nicht im Gedächtnis bleiben.
6,5/10
Fotocopyright: Splendid Film/WVG
