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Cop Out – Geladen und entsichert

Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv übernommen und hier sauber formatiert. Möglichweise wurden einige Passagen überarbeitet und die Wertung nach aktuellen Maßstäben noch einmal korrigiert.

Inhalt

Jimmie und Paul sind ein eingespieltes Team. Gemeinsam haben sie schon so manchen Verbrecher dingfest gemacht, wobei ihre Methoden dabei nicht immer ganz gewöhnlich ausfallen. Nach einem letzten, leider missglückten Einsatz werden die beiden jedoch vorübergehend vom Dienst suspendiert. Doch damit beginnen ihre Probleme erst.

Jimmie benötigt dringend Geld, um die Hochzeit seiner Tochter zu finanzieren, und greift dafür auf eine persönliche Notreserve zurück. Eine geliebte Baseball-Sammelkarte soll zu Geld gemacht werden. Doch ausgerechnet in dem Moment, als er das gute Stück verkaufen möchte, wird der Laden des Ankäufers überfallen und die wertvolle Karte gleich mit eingesackt.

Da die beiden Cops ohnehin gerade zum Zwangsurlaub verdonnert wurden, beschließen sie kurzerhand, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Bei ihrer Suche nach den Dieben geraten sie allerdings schon bald an ein kleines Verbrechersyndikat und plötzlich ist der eigentlich private Fall doch wieder ein ziemlich offizieller Einsatz…

Fazit

Auf den ersten Blick passen Bruce Willis und eine Actionkomödie natürlich hervorragend zusammen. Doch bei genauerem Hinschauen scheitert das Vorhaben leider an seiner Umsetzung.

Während die Handlung noch halbwegs funktioniert, wollen viele der eingestreuten Gags einfach nicht richtig zünden. Auch das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller verkommt immer wieder zu einem recht witzlosen Klamauk, der sich auffällig häufig bei Filmzitaten und Anleihen aus anderen Werken bedient, anstatt eigene Ideen zu entwickeln.

Spannung oder überraschende Wendungen sucht man ebenfalls weitgehend vergeblich. Die Geschichte bleibt vorhersehbar und echte Highlights sind rar. Immerhin sorgt das angenehme Tempo dafür, dass der Film trotz seiner Schwächen recht unterhaltsam bleibt. Tiefgang erwartet hier ohnehin niemand – und das ist für eine solche Komödie auch kein großes Problem.

Viel mehr gibt es zu „Cop Out“ eigentlich nicht zu sagen. Der Film ist weder wirklich schlecht noch besonders gut und eignet sich damit allenfalls für einen anspruchslosen Filmabend. Gerade im Vergleich zu den besseren Arbeiten von Bruce Willis und Kevin Smith fällt das Ergebnis jedoch ernüchternd aus.

Unterm Strich bleibt durchschnittliche Genre-Kost, die man sich durchaus ansehen kann, die aber kaum einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Für eine gelungene Cop- bzw. Buddy-Komödie fehlt es schlicht an guten Gags, eigenen Ideen und echten Höhepunkten.

5/10

Fotocopyright: Warner

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