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Ice Cream Man

Inhalt

Ein dubioser Eisverkäufer macht im kleinen Städchen Bayleen Bay halt und dreht den Kindern die seltsamsten Spezialitäten an – die aus den hunrigen Kunden mordende Monster macht und die Erwachsenen auf die Speisekarte bringt…

Fazit

Bereits im Vorfeld gab es Kritik an der Verwendung von KI bzw. AI-Hilfsmitteln, was ich durchaus nachvollziehen kann. Zum einen ist es zwar löblich, dass die armen Kinder nicht in allen üblen Szenen selbst aktiv werden mussten, doch zum anderen wirkte der künstliche Look durchgehend seltsam, sodass ich mich nie so recht daran gewöhnen konnte. Gerade bei einem solchen Horrorfilm, der eigentlich von seinen Monstern und den teils ziemlich ekligen Einlagen leben sollte, ist das natürlich nicht unbedingt förderlich. Statt das Geschehen zu unterstützen, hat mich die Optik immer wieder aus dem Film gerissen.

Die Handlung ist simpel gestrickt, versucht immerhin aber, eine Begründung für die Ereignisse zu liefern und die teils ziemlich ekligen Einlagen irgendwie zu rechtfertigen. Ob das nun gelungen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Grundidee mit dem dubiosen Eisverkäufer und seinen verhängnisvollen Spezialitäten hätte durchaus Potenzial für einen unterhaltsamen Horrorstreifen gehabt. Allerdings bleibt die Geschichte ziemlich überschaubar und bietet weder sonderlich viel Tiefgang noch überraschende Wendungen oder sonstige große Einfälle. Auch bei den Figuren hält sich die Begeisterung in Grenzen, sodass man kaum einen wirklichen Bezug zum Geschehen aufbaut.

Immerhin versucht der Film, mit seinen grotesken Einfällen und den teilweise ziemlich derben Szenen für Unterhaltung zu sorgen. Wer auf möglichst eklige Momente steht, dürfte hier zumindest stellenweise auf seine Kosten kommen. Bei mir wollte der Funke allerdings nie so richtig überspringen. Dafür war mir die Inszenierung zu gewöhnungsbedürftig und die Geschichte letztlich zu einfallslos, um über die gesamte Laufzeit bei Laune zu halten. So bleibt ein Horrorfilm, der mit seiner ungewöhnlichen Idee zwar neugierig macht, aus seinen Möglichkeiten aber viel zu wenig herausholt.

3/10

Fotocopyright: Studiocanal (PLAION PICTURES)

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