Inhalt
Per Zufall stolpert Milla über die „Bibel des Blutes“ und beginnt gemeinsam mit drei Kommilitoninnen, darin zu experimentieren. Die Damen erlangen dadurch zwar unglaubliche Kräfte, entfesseln mit ihrem unbedachten Treiben allerdings auch dunkle Mächte, die sie schon bald nicht mehr unter Kontrolle haben…
Fazit
Deutsche Filme sind ja noch immer eine Sache für sich und gerade im Horrorbereich bewegen sich manche Vertreter jenseits von Gut und Böse. Während Titel wie „Anatomie“ durchaus zur Genre-Referenz gehören, reihen sich diese „Blutsschwestern“ leider eher in die Kategorie der mittelprächtigen und stellenweise unfreiwillig komischen Produktionen ein.
Weder Geschichte noch Inszenierung gewinnen hier einen Blumentopf. Geboten wird bestenfalls durchschnittliches TV-Niveau, das weder optisch noch bei den Effekten mit aktuellen Serien mithalten kann. Vieles wirkt billig, klischeebehaftet und nur leidlich spannend.
Der rote Faden geht zwar nie verloren, doch packendes Kino schaut definitiv anders aus. Zu oft schweift der Blick beim Betrachten des Streifens ab und selbst die kleineren erotischen Einlagen können die verlorene Aufmerksamkeit nur bedingt zurückgewinnen.
Die Darsteller sind grundsätzlich sympathisch und passend besetzt, bewegen sich mit ihrem Spiel allerdings ebenfalls auf dem überschaubaren Niveau des restlichen Films. Die Handlung lässt den Akteuren wenig Raum, um sich wirklich zu entfalten oder mit besonderen Leistungen aufzufallen.
Die Grundidee rechne ich den Machern durchaus positiv an, bei der Umsetzung fällt es mir allerdings schwer, viele lobende Worte zu finden. Als Fernsehfilm für zwischendurch geht das Ganze noch in Ordnung, ein cineastisches Highlight sollte man allerdings nicht erwarten. Immerhin hat mich die Blu-ray auf dem Flohmarkt nicht viel Geld gekostet.
4/10
Fotocopyright: PLAION PICTURES
