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R.L. Stine’s Pumpkinhead

Inhalt

Sam fühlt sich in seiner neuen Umgebung nicht wohl. Der Umzug aufs Land brachte sie in eine Kleinstadt, in der häufiger Kinder verschwinden und mit ihnen auch die Erinnerungen der Erwachsenen an sie abhanden kommen. Als sein Bruder nicht mehr nach Hause kommt und die eigene Familie dessen Existenz leugnet, muss dem merkwürdigen Treiben auf den Grund gegangen werden…

Fazit

Pünktlich zu Halloween war es mal wieder an der Zeit für thematisch passende Filme und in diesem Jahr traf es neben den beiden „Gänsehaut“-Klassikern mit „Pumpkinhead“ einen weiteren Vertreter aus der Feder von R.L. Stine. Sicherlich sind diese Genrevertreter vergleichsweise harmlos und eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, der guten Unterhaltung tut dies allerdings keinen Abbruch.

Die Geschichte ist nett erzählt und bietet genügend Potenzial für spannende, aber auch immer wieder leicht humorvolle Passagen. Es macht Spaß, den gut aufgelegten Jungdarstellern bei ihren Abenteuern zu folgen, wobei gewisse „Stranger Things“-Vibes durchaus nicht von der Hand zu weisen sind. Die Handlung hält dabei einige interessante Wendungen bereit und weiß das Interesse über die gesamte Laufzeit aufrechtzuerhalten.

Auch handwerklich gibt es wenig zu bemängeln. Die Effekte sind ordentlich gemacht und selbst ohne großes Blutvergießen gelingt es, eine angenehm schauerliche Atmosphäre zu erzeugen. Die einzelnen Ereignisse sind schlüssig miteinander verknüpft und auch das Finale passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Hier wurde insgesamt ein durchaus stimmiges Gesamtpaket geschnürt, das sich seiner Zielgruppe bewusst ist und gar nicht erst versucht, mehr zu sein, als es tatsächlich ist.

Mit „Evil Dead“ und Konsorten haben die kindgerechten Werke von Stine natürlich herzlich wenig gemein, schlecht sind sie deshalb aber noch lange nicht. Wer nicht ausschließlich Blut und Gekröse sucht, sondern auch eine brauchbare Handlung und sympathische Figuren zu schätzen weiß, macht hier jedenfalls wenig verkehrt. „Pumpkinhead“ ist zwar wahrlich kein unabdingbares Highlight des Genres, entpuppt sich aber als kurzweiliger und unterhaltsamer Halloween-Zeitvertreib, bei dem man durchaus seinen Spaß haben kann.

6/10

Fotocopyright: Busch Media Group

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